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Personalkosten-Rechner für die Gastronomie

Drei Zahlen eintragen, und du siehst sofort: deine Personalkostenquote, deine Prime Cost nach der 60-%-Regel — und was fünf Prozentpunkte weniger im Jahr ausmachen würden.

Beispielwerte eines mittleren Betriebs — überschreib sie mit deinen Zahlen. Es wird sofort neu gerechnet.

34,0 %PersonalkostenquoteBranchenschnitt — Luft nach oben

Faustregel Gastronomie: unter 30 % stark, 30–35 % üblich, darüber wird es eng. Viele Betriebe liegen real um 40 % — meist wegen Planung nach Gefühl statt nach Umsatz.

64,0 %Prime Cost (Personal 34 % + Ware 30 %)Branchenschnitt — Luft nach oben

Die 60-%-Regel: Personal + Wareneinsatz sollten zusammen unter 60 % des Netto-Umsatzes bleiben — die wichtigste Steuergröße eines Gastro-Betriebs.

Zielkorridor Personalkosten

Gesund

unter 30 %

Luft für Wareneinsatz, Rücklagen und Gewinn.

Im RahmenDu

30 – 35 %

Branchenüblich. Auf Leerlauf und Überstunden achten.

Kritisch

über 35 %

Die Quote frisst den Gewinn. Besetzung an die Gäste koppeln.

Was 5 Prozentpunkte weniger Personalkosten bedeuten: bei deinem Umsatz 1.250 € pro Monat — 15.000 € im Jahr. Der Hebel ist fast immer die Planung: Dienstpläne nach erwartetem Umsatz statt nach Gewohnheit, Überstunden sichtbar machen, Stoßzeiten präzise besetzen.

Rechnung läuft komplett in deinem Browser — es werden keine Zahlen an uns übertragen. Branchenübliche Richtwerte, keine betriebswirtschaftliche Beratung.

Warum fast niemand beide Seiten misst

Personalkosten stehen im Lohnjournal, der Wareneinsatz in der Inventur — meist in zwei verschiedenen Systemen, die sich nie treffen. Ergebnis: Die wichtigste Kennzahl des Betriebs (Prime Cost) rechnet niemand laufend, sondern der Steuerberater einmal im Jahr. Dann ist das Geld schon weg.

Precoria hat beide Seiten im selben System: minutengenaue Personalkosten aus der Zeiterfassung, Warenwert aus der eingebauten Inventur mit Preis-KI — zusammengeführt im Prime-Cost-Blick. Dienstpläne planst du gegen den erwarteten Umsatz, nicht nach Gefühl.

Häufige Fragen

Personalkosten in der Gastronomie

Personalkosten geteilt durch Nettoumsatz, mal 100. Wichtig ist, dass in den Personalkosten die Arbeitgeberanteile stecken — also Bruttolöhne plus Sozialabgaben und Umlagen, nicht nur die ausgezahlten Löhne. Sonst rechnest du dich um rund ein Fünftel zu gut. Als Umsatz nimmst du netto, ohne Mehrwertsteuer.

Als Richtwert gilt: unter 30 % ist komfortabel, 30 bis 35 % sind branchenüblich, über 35 % wird es eng. Das sind Orientierungswerte — ein Restaurant mit hoher Servicedichte liegt naturgemäß anders als ein Imbiss mit Selbstbedienung. Entscheidend ist die Entwicklung im eigenen Betrieb über die Monate, nicht der Vergleich mit einem fremden Durchschnitt.

Prime Cost ist Personalkosten plus Wareneinsatz im Verhältnis zum Nettoumsatz. Beide Blöcke zusammen sollten nach der verbreiteten 60-%-Regel unter 60 % bleiben. Der Grund: Die beiden Kostenblöcke lassen sich gegeneinander verschieben. Ein Betrieb kann bei den Löhnen sparen und es beim Einkauf wieder verlieren. Erst die Summe zeigt, ob der Betrieb trägt.

Ja. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, die Umlagen U1 und U2 sowie der Beitrag zur Berufsgenossenschaft gehören dazu. In der Praxis liegt der Aufschlag auf das Bruttogehalt bei etwa 20 bis 22 %. Bei Minijobs ist die Rechnung anders — dort fallen pauschale Abgaben an. Deinen genauen Wert kennt dein Steuerbüro.

Der Hebel liegt fast nie beim Stundenlohn, sondern bei der Besetzung. Typische Ursachen: Schichten werden nach Gewohnheit geplant statt nach erwartetem Umsatz, Überstunden fallen erst beim Monatsabschluss auf, und Pausen werden nicht sauber erfasst. Wer die Ist-Stunden je Tag neben den Umsatz legt, sieht die Leerlaufzeiten meist innerhalb weniger Wochen.

Nein. Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser. Es gibt kein Formular, keine Anmeldung und keine Übertragung der eingegebenen Beträge an Precoria oder Dritte. Wenn du die Seite schließt, sind die Werte weg.