Ich bin keine Software-Firma. Ich bin Gastronomin – im Steakhouse Piccolo, das meiner Mutter gehört und in dem ich jeden Tag mitarbeite.
Precoria habe ich nicht gebaut, um Software zu verkaufen. Ich habe es für meine Familie gebaut.

Das Steakhouse Piccolo gehört meiner Mutter. Sie führt den Laden, mein Vater steht seit Jahrzehnten in der Gastronomie, und ich arbeite mit beiden zusammen. Wer schon einmal in einem Familienbetrieb gestanden hat, kennt das: Nach dem letzten Gast fängt die zweite Schicht an – die mit den Ordnern.
Arbeitszeiten, Dienstpläne und betriebliche Nachweise lagen bei uns in unterschiedlichen Ordnern und Dateien. Sobald jemand Unterlagen brauchte, begann das Suchen. Diese Zeit fehlte am Ende dort, wo sie hingehört: bei den Gästen und beim Team.
Mein Vater hatte einen klaren Wunsch: bei jeder Kontrolle gut vorbereitet sein. Gefährdungsbeurteilungen nachvollziehbar dokumentiert, Arbeitszeiten sauber erfasst, vorhandene Nachweise griffbereit – ohne dass man nachts noch grübeln muss. Er hat mir exakt vorgegeben, was eine Software können muss, damit ein Restaurant im Alltag wirklich entlastet wird.
Und meine Mutter sollte ihren Feierabend zurückbekommen. Das war der eigentliche Antrieb: nicht ein Produkt, sondern zwei Menschen, die ich jeden Tag sehe.
Ich bin keine gelernte Entwicklerin. Aber wenn in der eigenen Familie ein Problem da ist, packt man an. Ich habe umgesetzt, worum mein Vater mich gebeten hat – Stück für Stück, über unzählige Stolpersteine, gescheiterte Versuche und lange Nächte.
Genau das macht den Unterschied: Jede einzelne Funktion musste sich zuerst bei uns im Service beweisen. Was nicht wirklich geholfen hat oder zu kompliziert war, flog unbarmherzig wieder raus. Übrig geblieben ist nur das, was im echten Alltagsstress funktioniert.
Heute läuft Precoria bei uns im Betrieb im täglichen Einsatz und hält uns den Rücken frei: digitale Gefährdungsbeurteilung, Zeiterfassung, Dienstplanung, saubere Übergaben fürs Steuerbüro und Arbeitsschutz – an einem Ort und nach deutschem Arbeitsrecht dokumentiert.
Und wir entwickeln es ständig weiter. Ein aktuelles Beispiel: die KI-Inventur. Rechnung einfach fotografieren, die Preise aktualisieren sich automatisch und der Warenwert steht sofort live. Kein stundenlanges Suchen und Tippen mehr nach Feierabend.
Drei Prinzipien von jemandem, der selbst hinter dem Tresen steht.
Jede Funktion ist im echten Betrieb entstanden und musste sich im Service beweisen – nicht in einer polierten Verkaufs-Präsentation.
Von der Gefährdungsbeurteilung bis zur Pausenzeiterfassung – so gebaut, dass vorhandene Unterlagen schnell auffindbar bleiben.
Kein anonymer Konzern. Du sprichst mit Menschen, die denselben Gastro-Alltag kennen und zuhören, wenn etwas fehlt.
„Precoria ist aus den verschärften Gesetzesvorgaben, der Erfahrung meines Vaters und dem Eigenbedarf unseres Betriebs entstanden – und aus dem Ehrgeiz, es endlich richtig zu machen. Wenn es unserem Betrieb den Rücken freihält, tut es das auch in deinem.“
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